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Endspurt für Woody!

Von Dr. med. vet. Christiane Haupt Archiviert
Wach und selbstbewusst: Woody, wie wir ihn lieben! © C. Haupt
So fing es an … Fehlernährt, verklebt, halbtot. © C. Haupt
Monate später: Woody ist regelrecht aufgeblüht und kaum wiederzuerkennen. © C. Haupt
Ein prachtvoller Federsatz für Woody. © C. Haupt
Woody im Reich der Träume. © C. Haupt
Noch ist er ziemlich "weggedröhnt" und ahnt nichts von seiner neuen Federpracht. © C. Haupt
Er blinzelt in die Kamera - und dann schläft er sich erstmal aus. © C. Haupt


Woody, einer unserer wohl bekanntesten Patienten mit eigener Fan-Gemeinde, bewegt seit Monaten die Gemüter. Die einstige halbtote Elendsgestalt hatte sich im letzten Jahr erst zu einem munteren gefräßigen Rabauken entwickelt und nun zum schmucken und selbstsicheren Jungsegler. Emsige sportliche Betätigung im Trainingszimmer, zusammen mit seinem untrennbaren Gefährten Momo, ließ Woody zwar zu einem wendigen und routinierten Flieger werden, ruinierte jedoch mit der Zeit das ohnehin etwas struppige Großgefieder.

Der Ausweg hieß, wie für so viele: Schiften! Heute hatte Woody seine große OP. Die kürzlich verstorbene, wunderschöne Altseglerin Esmé gab ihre makellosen Federn dem kleinen vitalen Artgenossen. 21 neue Schwung- und Steuerfedern wurden Woody aufgesetzt! Danach durfte Woody sich in der Aufwach-Box ausschlafen.

Inzwischen ist er wieder bei seinem Gefährten Momo, und morgen darf er die neuen Schwingen erstmalig im Trainingszimmer erproben. Momo, der vor zwei Tagen geschiftet wurde, hat die ersten Flugrunden bereits hinter sich. Und wenn alles gut geht, steht der Eroberung des Himmels bald nichts mehr im Wege!