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Zehn neue Altsegler in zwei Tagen - wir starten durch!

Von Dr. med. vet. Christiane Haupt Archiviert
Verärgert, unfreundlich und beleidigt: Dyllen nach seinem Scheibenanflug. Er gibt eindeutig uns die Schuld an seinem Malheur. © C. Haupt
Asha, matt und apathisch, und Zahir mit Kopfverletzungen. © C. Haupt
Xanthe, von einer Katze fast massakriert, und Yasin, der sich von einem Kampf erholt. © C. Haupt
Sarah aus Potsdam, Bartok und Quax aus Berlin. © C. Haupt
Abandou aus Berlin und Phoebe aus Frankfurt/Oder. © C. Haupt
Das Schiften muss weitergehen … es geht viel zu schleppend voran, keine Zeit … © C. Haupt
Zille aus Berlin ist bereits fertig. Nun ist der flitzige Ethan aus Görlitz dran. © C. Haupt
Ethans neue Federn stammen von dem 2014 verstorbenen Altsegler Egmont. © C. Haupt
Zille wird langsam wieder wach, der "neue" Ethan schläft nach der OP noch tief und fest. © C. Haupt


Nun klingeln Telefon und Türglocke beständig. Xanthe aus Obertshausen wurde von einer Katze schwer verletzt. Yasin aus der Frankfurter Innenstadt trug bei einem Nistplatzkampf multiple Wunden davon. Zahir aus Wiesbaden kam mit umfangreichen Kopfverletzungen. Asha aus Dreieich-Sprendlingen ist mit einer unbekannten, teerähnlichen Substanz verschmiert. Und Dyllen kollidierte mit einer Glasfront und wurde auf einer Terrasse in Usingen gefunden.
Am späten Nachmittag trafen noch fünf Überweisungen aus einer Pflegestelle in der Nähe von Berlin ein: Ihr Problem sind vor allem Gefiederschäden, aber auch die Abklärung alter Verletzungen.

Umso schlimmer ist die desolate Helfersituation: Dringend wie nie zuvor fehlt es an Fütterungshelfern, an Helfern im Büro, die uns beim Füttern das ständig klingelnde Telefon vom Halse halten, und an Trainern für das Flugtraining der Mauersegler.

So wie im Moment können wir die Saison nicht durchhalten.