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Fenris ist frei!

Von Deutsche Gesellschaft für Mauersegler e.V. Von Facebook

Fenris ist frei!

Die bewegende Geschichte vom kleinen Mauersegler Fenris, dessen Finder auf dem Weg in die Mauerseglerklinik einen Unfall hatte und die Polizei bat, den Vogel zu uns zu bringen, hat gestern ein furioses Happy End gefunden. Mit nur 150 mm Flügellänge bewies Fenris, dass auch kleine Persönchen echte Persönlichkeiten sind und in allen Belangen mit ihren größeren, schwerergewichtigen Artgenossen mithalten können (Yep, stimmt, ich bin auch nur 153 cm groß! 😆). Zusammen mit 5 weiteren jungen Mauerseglern - Augustus, Adson, Ahab, Osaka und Spartakus - startete Fenris gestern mittag souverän in den blauen Himmel. Dramatik pur gab es dann noch on top, als zwei Turmfalken aus dem Nichts auftauchten und versuchten, Fenris und Spartakus zu schlagen. Doch die beiden Jungsegler flogen so rasante, wendige Ausweichmanöver, dass sie den Falken letztlich entkamen. Die am Boden verbliebene Startmannschaft erlitt mehrere Herzinfarkte. Wir brüllten und kreischten uns heiser, trampelten, hüpften, pfiffen und klatschten, was in der Nachbarschaft, weniger bei den Falken, zu einigem Befremden führte (aber das sind wir gewöhnt). Unser Vermieter hängte sich aus dem Fenster und bot für das nächste Mal Feuerschutz an. Doch ein nächstes Mal wird es in der Buchenstraße dieses Jahr wohl nicht mehr geben. Wir müssen uns mal wieder einen neuen Startplatz suchen, wo unsere Schützlinge hoffentlich sicher starten können.